Kindergottesdienst

Nach der gemeinsamen Lobpreiszeit, haben die Kinder die Möglichkeit, den Kindergottesdienst zu besuchen. Es gibt vier Altersgruppen, in denen die Kinder eine kurze kindergerechte Andacht hören und danach basteln oder spielen können. Sie singen zusammen Lieder und verbringen eine schöne Zeit. Die Kinder müssen von ihren Eltern in die Kinderräume gebracht und um 12 Uhr wieder abgeholt werden.

Kleinkinder und Babys sind bei uns natürlich auch herzlich willkommen. Wir haben einen Mutter-Kind-Raum, in dem unsere kleinen Besucher gemeinsam mit ihrer Mutter (oder dem Vater) dem Gottesdienst hinter einer gespiegelten Scheibe verfolgen können.

Kinder sind eine Gabe des Herrn!Psalm 127,3

Sonntag

10:00 Uhr


Ablauf unserer Kindergottesdienste

Der Kindergottesdienst am Sonntag soll zu einem erfreulichen Höhepunkt für Kinder werden. Alles, was mit Jesus zu tun hat, ist gut und so sollen die Kinder diese Zeit auch erleben. Der Kindergottesdienst beginnt mit den Eltern im Gemeindesaal beim Eingangslied und den Ansagen. Nach dem gemeinsamen Lobpreis werden die Kinder in die Kinderräume mit dem Segen entlassen. Hier erwartet die Kinder folgender, bewährter Ablauf:

Begrüßung und Eisbrecher
Einstimmung auf das heutige Thema
ca. 10 Min
Verkündigung 4-6 jährige

  • anschaulich
  • alltagsbezogen
  • Kinderfragen zulassen!
  • Wiederholung und Vertiefung
Verkündigung: 7-12 jährige

  • anschaulich
  • alltagsbezogen
  • Kinderfragen zulassen!
  • Wiederholung und · Vertiefung
ca. 15 Min
Abschließendes Kreativangebot

  • Kreativ oder eher ruhig oder sportlich oder Gespräche
  • Wenn möglich die Verkündigung vertiefend
  • Immer gesprächsbereit sein!
  • Kinder entscheiden sich unabhängig von ihrem Alter
ca. 45 Min

Abwechslung kommt in diesen Ablauf durch Geländespiele, Feste und durch von Kindern geplanten Familiengottesdienste.

Spielregeln für Eltern und Kinder

  • Kinder sind vollwertige Glieder der Gemeinde
  • Kinder können wiedergeboren sein und alle geistlichen Gaben betätigen, daraus folgt, dass sie auch geistlich vollwertige Glieder am Leib Christi sind.
  • Kinder bleiben aber Kinder. Wir erwarten kein kinderfremdes Verhalten. Kinder rennen, schreien, zanken, spielen usw., jedoch innerhalb bestimmter Grenzen.
  • Wir freuen uns auf Eltern, die ihre Säuglinge mit in den Gottesdienst nehmen. Solche Kinder werden auch mal schreien, daran ärgern wir uns nicht. Darüber hinaus steht ein Mutter-Kind Raum zur Verfügung.
  • Wir erwarten, dass die Eltern die Kinder an den entsprechenden Kindergottesdiensten teilnehmen lassen. Wir bieten Kindergottesdienste für Kinder zwischen 1 und 13 Jahren an. Bei Anfangsschwierigkeiten sollten die Eltern bei ihrem Kind im Kindergottesdienst bleiben.
  • Während des Kindergottesdienstes übernehmen wir die Aufsichtspflicht.
  • Die Eltern haben dafür zu sorgen, dass die Kinder zu den entsprechenden Kindergottesdiensten gebracht und wieder abgeholt werden. (Die Kinder sollten vorher gefrühstückt haben)
  • Wenn ein Mitarbeiter ein Kind während des Gottesdienstes zu den Eltern zurück bringt, erwarten wir, dass die Eltern das Kind widerspruchslos in Empfang nehmen. Die Aufsichtspflicht geht an die Eltern zurück! Am Ende des Gottesdienstes bitte Kontakt mit dem zuständigen Mitarbeiter aufnehmen. (ggf. Frank Rütten)
  • Die Kinder sollten feste Schuhe und eine Jacke bei sich haben, da manchmal spontane „Ausflüge“ gemacht werden.
  • Kleinstkinder, die im Gottesdienst bleiben und Kinder, die zurück aus dem Kindergottesdienst gebracht werden, können natürlich mit entsprechenden Mitteln (Malbücher, Bücher) beschäftigt werden, die keinen Lärm verursachen oder andere ablenken (Autos, Gameboys, Gesellschaftsspiele usw.)
  • Wir erwarten, dass die Kinder, die im Gottesdienst bleiben oder zurück kommen, bei den Eltern auf einem Stuhl sitzen.
  • Normalerweise holen die Eltern sofort nach Beendigung des Erwachsenengottesdienstes !vor dem Kaffeetrinken!, die Kinder an der entsprechenden Stelle ab. Nach dem Gottesdienst haben die Eltern die Verantwortung, dass ihre Kinder sich entsprechend verhalten
  • Das Podium darf unter keinen Umständen betreten werden, Rennen im Gemeindehaus ist zu gefährlich, Kratzer an Autos (von Kindern verursacht!!), kommen zu Rechnung der Eltern, usw.
  • Es ist möglich, ja wir ermutigen die Eltern dazu, ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, sich am „Segnungsteil“ zu beteiligen. Wenn dies nicht gewünscht ist, sollten die Kinder den Gottesdienst nicht stören.
  • Jedenfalls müssen einige Eltern, wenn der Gottesdienst länger als 11.30 dauert, zu den Kindergottesdienst Räumen, um die Mitarbeiter zu unterstützen. Bitte entwickle auch hier eine dienende Haltung!
Verantwortung der Eltern

Die letzten Worte im alten Testament in Maleachi erinnern an einen Menschen, der etwas wichtiges sagen will, bevor man sich lange Zeit nicht mehr sieht. Tatsächlich herrscht danach von Gottes Seite her ca. 400 Jahre Funkstille. Das macht diese prophetischen Worte umso wichtiger. Hier geht es darum, dass die Herzen der Väter ( Eltern) zu ihren Kindern geneigt werden und umgekehrt. Der Herzschlag Gottes: Versöhnung in den Familien und zwischen den verschiedenen Generationen.

Johannes der Täufer bekommt eben genau diese Zusage als Dienstbeschreibung für sein Leben. Er hat die Herzen der Generationen durch Buße wieder aufeinander zu bewegt und bereit gemacht für das Kommen Jesu.
Die jetzige junge Generation wächst auf in einer Zeit voller schneller Veränderungen und oft harten Anforderungen. Schnelle Trends, zunehmende Gewalt und die sogenannte Generationskluft prägen diese Kinder/ Teenager.

Oft bleibt die Frage: wie können wir heute unsere eigenen Kinder noch geistlich prägen, wo es doch so viele Miterzieher gibt (Schule/ Medien/ Peergroups).

  • Kann ich als Vater/ Mutter überhaupt kontinuierlich geistliche Impulse setzen?
  • Gibt es einen Weg, wie wir gemeinsam von Gott lernen können?
  • Gibt es Material, welches nicht auf richtige Antworten aus ist, sondern einen Dialog fördert?
    Wir können das Herz Gottes zu diesem Thema an vielen Stellen der Bibel (Psalm 78/ 5. Mose 6:4-20/ Sprüche 4/ Lukas 1:17/ Epheser 6:4) deutlich erkennen.

Zum einen sagt er, dass die Eltern die Autorität, Gaben und Möglichkeiten haben, ihre eigenen Kinder geistlich zu fördern und zu fordern. Zum anderen sagt er auch, dass es eben die Hauptaufgabe der Eltern ist, dies zu tun. Kein noch so guter Kindergottesdienst oder Angebot in der Woche kann und soll dies ersetzen, wenn es um die Kinder aus gläubigen Familien geht!

  • Wo gibt es Hilfe?
  • Wie kann eine solche Zeit gestaltet werden?
  • Was ist das Ziel?

Daphne Kirk hat seit vielen Jahren die junge Generation auf dem Herzen:

  • Versöhnung zwischen den Generationen
  • Autorisierung und Mobilisierung der Eltern, ihre eigenen Kinder zu Jüngern zu machen
  • Zurüstung der jungen Generation für ihren Platz und Dienst für Gott

Abgesehen von einem weltweiten Predigt und Seminardienst hat Daphne Kirk als gelernte Lehrerin viel Material für Eltern geschrieben, welches hilft, eine gute geistliche Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen. Dieses Material legt Wert auf ehrliche Antworten und eine Atmosphäre von Lernenden. Hier geht es nicht um ein Lehrer/ Schüler Gespräch, sondern um eine wachsende, zuhörende und vertraute Beziehung, die dazu führt, sich einander für geistliche Themen zu öffnen und Gottes Hilfe und Eingreifen gemeinsam zu erleben. Das Ziel ist es, eine junge Generation zu sehen, die stark ist, das Wort Gottes in sich trägt und den Bösen überwindet. (1. Johannes 2:14)